Lazarus Haus Berlin.

Einrichtung Lazarus Haus Berlin
Träger Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Kontakt Nico Böhme
Telefon 030 - 4670 5223
E-Mail n.boehme@lobetal.de
Internet www.lazarus-haus-berlin.de
Projekttitel Palliative Begleitung von Anfang an
Projeklaufzeit 05/2015 - 05/2017
Projektziele
  • Palliative Begleitung mit Beginn des Einzuges
  • Einstellungsänderung der MitarbeiterInnen dahingehend, dass z.B. Körperpflege den ganzen Tag erfolgen kann
  • Anpassung Pflegeplanung: BOPP (bewohnerorientierte Palliativpflege)
Mitglied seit 2013

Zu Beginn des Projektes wollte das Team zunächst den Begriff Palliative Geriatrie für sich definieren. Bei der anschließenden Umsetzung sind die regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Teamsitzungen eine große Hilfe. Bisher noch nicht umgesetzt wurden die Anpassung der Pflegeplanung und die Vertiefung des Themas Sterbebegleitung. Darüber hinaus soll zukünftig die Zusammenarbeit mit SAPV-Ärzten ausgeweitet werden.

Die Texte wurden vom Träger verfasst. Der Betreiber der Seite übernimmt für den Inhalt keine Haftung.

Zu Beginn des Projektes wollte das Team in einem zweitägigen Workshop zunächst den Begriff Palliative Geriatrie für sich definieren. Das 8-köpfige Team kam zu der Erkenntnis, dass sie entgegen der allgemeinen WHO-Definition darunter verstehen, die/den BewohnerIn zu ummanteln, d.h. sie/ihn zu behüten und ihn in die Mitte aufzunehmen. Dazu gehört auch das Verständnis, dass BewohnerInnen nicht zwangsläufig bis zum Frühstück gewaschen werden müssen, sondern dass z.B. Körperpflege den ganzen Tag über stattfinden kann. Auch die Priorität, dass ein Gespräch mitunter wichtiger ist, als die tägliche Ganzkörperwäsche, gehört zum neuen Selbstverständnis. Bei der anschließenden Umsetzung sind die regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Teamsitzungen eine große Hilfe. TeilnehmerInnen sind neben den Pflegekräften, zusätzlich PDL, Arzt, Ergo-, PhysiotherapeutInnen und AlltagsbetreuerInnen. Darüber hinaus soll zukünftig die Zusammenarbeit mit SAPV-Ärzten ausgeweitet werden, da diese noch spezialisierter im Umgang mit den Bedürfnissen Sterbender sind und die hauseigenen ÄrztInnen entlastet werden. Bisher noch nicht umgesetzt wurden die Anpassung der Pflegeplanung und die Vertiefung des Themas Sterbebegleitung. Als größte Herausforderung hat sich die Verankerung des Sinneswandels in den Köpfen der MitarbeiterInnen herauskristallisiert.

Die Texte wurden vom Träger verfasst. Der Betreiber der Seite übernimmt für den Inhalt keine Haftung.

NPG Berlin
C/O Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie
vom UNIONHILFSWERK

Richard-Sorge-Straße 21 A
D 10249 Berlin
T +49 30 4226 5833 / E-Mail

KPG / Gefördert durch