Elsbeth-Seidel-Haus.

Einrichtung Elsbeth-Seidel-Haus
Träger Elsbeth-Seidel Stiftung
Kontakt Andrea Freitag
Telefon 030 - 8957 15-93
E-Mail Freitag@elsbeth-seidel-stiftung.de
Internet www.elsbeth-seidel-stiftung.de
Projekttitel Einführung einer palliativen Pflege in der Einrichtung
Projeklaufzeit 01/2009 -
Projektziele
    • Gute Palliativversorgung für alle BewohnerInnen
    • Entwickeln einer nachhaltigen Abschiedskultur
    • Besserung bzw. Erhaltung einer bestmöglichen Lebensqualität der BewohnerInnen

      Mitglied seit 2010

      Unter palliativer Pflege verstehen wir nicht nur die letzte Lebensphase eines Menschen. Für uns beginnt Palliative Geriatrie bereits mit dem Einzug eines/einer BewohnerIn in unser Haus. Es gibt bei uns eine Projektgruppe „Palliative Pflege“, in der die MitarbeiterInnen direkt in die Gestaltung der palliativen Pflege und deren Umsetzung eingebunden sind. Diese werden regelmäßig auf dem Gebiet Palliative Geriatrie weitergebildet. Wir haben eine Kooperation mit einem ambulanten Hospiz sowie mit einer Hausarztpraxis und einer Palliativmedizinerin. Es finden wöchentliche Arztvisiten statt.

      Die Texte wurden vom Träger verfasst. Der Betreiber der Seite übernimmt für den Inhalt keine Haftung.

      Die hospizlich-palliative Kultur wird für uns vor allem durch die Haltung der einzelnen MitarbeiterInnen erlebbar und spürbar. Ob es die Servicemitarbeiterin ist, die Beobachtungen weitergibt, die Köchin, die Wunschessen anbietet, oder die Pflegekraft, die sich etwas Extrazeit abknapst – nur wenn alle „Zahnrädchen“ ineinander greifen, kann eine palliative Kultur als „gelebt“ beschrieben werden. Beim Eintreten der/des BewohnerIn in die letzte Lebensphase kommen in unserer Einrichtung alle Beteiligten (alle Berufsgruppen, Angehörige/BetreuerInnen, ggf. der/die Betroffene) zu einer ethischen Besprechung zusammen, um das gemeinsame Vorgehen abzustimmen und sicherzustellen, dass der Wille, die Wünsche und Bedürfnisse der/des BewohnerIn handlungsanleitend sind. Berücksichtigung findet dabei eine vorhandene Patientenverfügung. Es sollen Schmerzen und belastende Symptome gelindert werden. Sterben und Tod werden in unserer Einrichtung thematisiert, alle Beteiligten werden unterstützt – auch über den Tod hinaus. An zentraler Stelle gibt es in unserem Haus ein „Erinnerungsbuch“ für verstorbene BewohnerInnen. Zweimal jährlich findet ein „Erinnerungscafe“ statt. Wir pflegen enge Kontakte mit der evangelischen Gemeinde in unserer Nachbarschaft und haben auch Kontakte zu Vertretern anderer Glaubensrichtungen.

      Die Texte wurden vom Träger verfasst. Der Betreiber der Seite übernimmt für den Inhalt keine Haftung.

      NPG Berlin
      C/O Kompetenzzentrum Palliative Geriatrie
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